Dein Anker im Sturm

Manchmal ist es stürmisch: Die Gedanken peitschen wild umher, türmen sich auf, werden größer und bedrohlicher. Der Sturm wütet, wird lauter - und du weißt nicht mehr wo oben und unten ist. Du wirst durchgeschüttelt, hast Angst um dein Leben und es ist kein Land in Sicht.

Sobald du realisierst, dass du nicht wirklich auf hoher See bist, sondern der Sturm lediglich in dir tobt - kannst du deinen Anker werfen. Mit dem Blick auf deinen Anker kann der Sturm sich beruhigen.

Wenn dir ein anderer stürmischer Mensch Worte wie Blitze um die Ohren schleudert, kannst du deinen Anker als Blitzableiter nutzen: Lass die Blitze an dir vorbei in die Erde ableiten. Nutze deinen Anker, wenn dein Gegenüber seinen grad nicht zur Verfügung hat.

Kein Sturm kann dir etwas anhaben - weder dein eigener noch der eines anderen, wenn du dir deines Ankers bewusst bist, den du immer dabei hast. Du kannst jederzeit vor Anker gehen, sobald sich ein Sturm am Horizont zusammenbraut.

Kein (vermeintlicher) Anker im Außen wird dir jemals langfristig Halt geben - nur der in dir.

Zurück
Zurück

Wenn ein Problem viel Raum im L(i)eben einnimmt

Weiter
Weiter

Das Leben einfach mal in Ruhe lassen