Ich wusste lange nicht, was ich beruflich machen möchte. Habe Bauingenieurwesen studiert, weil ich dachte, das sei eine gute Grundlage und "in Deutschland braucht man ein Diplom, egal, was man danach macht". Da mich Nachhaltigkeit interessierte, habe ich 20 Jahre im Bereich nachhaltige Energieversorgung und ähnlichen Bereichen in verschiedenen Institutionen gearbeitet. Anfangs mit großem Enthusiasmus, der mit den Jahren weniger wurde. Als Energiemanagerin für Gebäude musste ich immer mehr die Energie in mir managen, um nicht auszubrennen. Ich konnte nicht wirklich etwas bewirken, und das frustrierte mich. Der Sinn hinter meinen Job kam mir immer mehr abhanden.
Äußerer Wandel
Innerer Wandel
Parallel zu meinem Berufsleben begann ich, anfangs aus Leidensdruck durch meine in einer Lebenskrise ausgebrochenen Neurodermitis, mich mit mir und meinen Themen zu beschäftigen. Ich wollte herausfinden, wie ich diese juckende rote Haut wieder loswurde. In Therapie und diversen Seminaren fing ich an, in meiner Kindheit nach Ursachen zu forschen und meinen Emotionen auf die Spur zu kommen, von denen ich mich z.T. abgeschnitten hatte. Allmählich fand ich Gefallen daran, herauszufinden, wie ich 'ticke' und warum ich so bin, wie ich bin. Aus einer Erschöpfung heraus begann ich mit einer Coaching-Ausbildung - eigentlich nur für mich. Im Laufe der Jahre kam die Lust auf, auch andere Menschen im Leben zu unterstützen.
Ich hatte mir immer eine eigene Familie gewünscht und gedacht, wenn ich die endlich habe, bin ich glücklich. Leider waren meine Beziehungsversuche immer nur von kurzer Dauer. Mit 42 entschied ich mich bewusst, mich vom Kinderwunsch zu verabschieden. Dazu nutzte ich meinen Online-Kongress "Alleine glücklich sein - von Lebensfrust zur Lebenslust als kinderloser Single", in dem ich der Frage nachging, was mich - unabhängig von Partner und Kindern - glücklich macht. Verabschiedet habe ich mich zu dem Zeitpunkt auch von der Monogamie, weil mir bewusst geworden ist, welcher Gehirnwäsche ich gesellschaftlich unterzogen wurde mit dem Idealbild der monogamen Kleinfamilie und wie wenig das der Realität entspricht.
Leidenschaften
Inzwischen beschäftige ich mich leidenschaftlich gerne mit der Frage, wie wir Menschen 'ticken', was uns vom Glücklichsein abhält, warum wir uns das L(i)eben manchmal so schwer machen. Ich bin neugierig, mir meiner Prägung immer bewusster zu werden, und liebe es, mit Menschen authentisch, ehrlich und präsent in Kontakt zu gehen. Dafür eignet sich mein polyamores L(i)eben hervorragend, weil darin so viele tiefe Prägungen zu Tage kommen und es als Basis Ehrlichkeit, Transparenz, Bewusstsein, Selbstverantwortung und gute Kommunikation braucht.
Ich tanze leidenschaftlich gerne Tango Argentino und ContacTango, seit vielen Jahren als Folgende und inzwischen übe ich mich auch im Führen - eine Herausforderung für mich.
Ausbildungen
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ausbildungen und Zertifikate nichts über die Qualifikation eines Menschen aussagen. Ich habe in über 30 Jahren zahlreiche (Coaching-) Ausbildungen und Seminare absolviert. Sie haben mich - zusammen mit meiner L(i)ebenserfahrung - zu der gemacht, die ich jetzt bin.
Mit der Zeit realisierte ich, dass ich mit Methoden und Konzepten nichts mehr anfangen kann, weder als Coachee noch als Coach, weil ich gemerkt habe, dass sie keine nachhaltige Veränderung bewirken.
Meine Art zu coachen setzt sich zusammen aus Neugier auf Menschen, tiefem Zuhören, Präsenz, Intuition, dem Verständnis vom Leben und Menschsein nach den 3 Prinzipien von Sydney Banks, meiner L(i)ebenserfahrung und drei Jahren Intensiventbildung bei Stefan Hiene.
Gerne schenke ich dir ein Erleben meines Coachings - schreib mir dafür eine E-Mail zur Vereinbarung eines Termins für ein kostenloses Erkundungsgespräches - siehe folgender blauer Button: