… die den ganzen Tag Gedanken produziert. Meist identifizieren wir uns mit ihnen, laden sie mit Bedeutung auf, fühlen uns entsprechend gut oder schlecht. Wir leben in der Erfahrung unserer Gedanken.
Jeder Gedanke an sich ist erstmal neutral, wie ein ungelesener Satz in einem Buch. Erst das, was wir daraus machen, auf Grund unserer Erfahrungen, gibt ihm Bedeutung und damit erschaffen wir unsere Wirklichkeit.
Ein Gedanke kann große Macht über unser L(i)eben haben - wenn wir sie ihm (meist unbewusst) geben. Solch ein machtvoller Gewohnheitsgedanke prägt, wie wir auf uns und das Leben schauen, und wie (un)zufrieden wir sind.
Für mich gibt es zum einen diese Gewohnheitsgedanken, die wir urteilend, kritisch, vergleichend erleben und womit wir uns gute oder schlechte Laune machen. Unsere Denkmaschine ist oft kein guter Wegweiser.
Zum anderen gibt es eine innere Stimme aus einer anderen Quelle, die leise, klar und weise daher kommt, wenn wir präsent im Hier und Jetzt sind und der Kopf zur Ruhe kommt. In diese Ruhe können wir uns nicht hineindenken. Es braucht eher ein Beobachten unserer Gedanken und nichts damit tun.
Diese innere Stimmt zeigt uns den Weg, wenn wir sie zu Wort kommen lassen.
Wann hörst du (auf) sie?